Unmittelbare Versorgungszusage

Die unmittelbare Versorgungszusage der GmbH enthält das vertraglich begründete Versprechen der Gesellschaft, dem Geschäftsführer beim Eintritt des Versorgungsfalles unmittelbar und direkt bestimmte Versorgungsleistungen zu erbringen. Das Versorgungsverhältnis beruht also auf einer zweiseitigen und direkten Beziehung zwischen Gesellschaft und Geschäftsführer.

Inhalt:

  1. Die unmittelbare Versorgungszusage

 

1. Die unmittelbare Versorgungszusage

Die unmittelbare Versorgungszusage der GmbH enthält das vertraglich begründete Versprechen der Gesellschaft, dem Geschäftsführer beim Eintritt des Versorgungsfalles unmittelbar und direkt bestimmte Versorgungsleistungen zu erbringen. Das Versorgungsverhältnis beruht also auf einer zweiseitigen und direkten Beziehung zwischen Gesellschaft und Geschäftsführer. Während sich der jährliche Gewinn der Gesellschaft durch die Bildung entsprechender Altersvorsorge-Rückstellungen während der Ansparphase  mindert, werden diese in der Auszahlungsphase der Versorgungsleistungen gewinnerhöhend wieder aufgelöst. Hieraus ergibt sich zwischen der Ansparphase und der Auszahlungsphase ein Finanzierungseffekt für die Gesellschaft. Die tatsächliche Liquiditätsbelastung für die Gesellschaft entsteht erst in der Auszahlungsphase der zugesagten Leistungen. Dennoch ist darauf zu achten, dass in ausreichender Höhe Rückstellungen (bzw. finanzielle Rücklagen) gebildet werden, um Liquiditätsengpässe in der Auszahlungsphase zu vermeiden. Empfehlenswert ist eine begleitende Rückdeckungsversicherung in Form einer Lebensversicherung auf das Leben des Empfängers der Versorgungsleistungen, wobei die Gesellschaft als Bezugsberechtigter der Versicherungsleistung eingetragen wird.